Das Problem bei vielbegabten Solopreneuren

Der sogenannte Elevatorpitch (stell dir vor, du bist mit einem Menschen im Aufzug und er frägt dich, was
du beruflich machst und wem du mit was genau hilfst. Das solltest du in wenigen Sätzen, quasi während der
Fahrstuhl fährt, sagen können) kombiniert mit der Schwierigkeit dies langfristig zu tun und dabei auch noch
jedes Wort von Herzen zu meinen, ist die größte Challenge für Vielbegabte. 

 

Warum das so ist? Weil Vielbegabte Menschen sich für vieles interessieren, begeistern und auch vieles nach Außen tragen wollen. Nach kurzer Zeit jedoch, sind Vielbegabte Menschen oft gelangweilt und wechseln zum nächsten Thema oder vermischen von Anfang an viele verschiedene Themen (eben weil so vieles so interessant ist und sie in vielem gut sind). So wie wir:

 

So war das bei uns...

Als wir angefangen haben mit unserem Business wussten wir noch nicht einmal, was ein Elevatorpitch ist. Wir wussten einfach nur, dass wir kreativ, begabt, talentiert, begeistert und motiviert sind etwas zu bewegen. Also haben wir einfach alles gemacht.
 

 

Da wir beide Schauspieler sind, lag es auf der Hand mit dem Medium „Video“ und somit mit YouTube anzufangen.
Da Pati sich schon immer gern mit Beauty befasst hat, haben wir einfach Videos zu diesem Thema produziert.
Dazwischen fanden sich auch immer wieder Videos zu Fashion oder auch zu Ernährung. Denn „Hey, wir haben da was Neues gelesen und ausprobiert und können das doch den Leuten nicht vorenthalten“ Ja, so haben wir damals gedacht.
Ein buntes Sammelsurium aus Beauty, Fashion, Ernährung und Lifestyle entstand.
Da wir, wie schon erwähnt, gelernte Schauspieler sind hatten wir auch Lust dieses Können noch mehr einzubringen und fingen an Comedy und Sketche zu integrieren. Unser Knowhow und das kreative Potential suchte sich hier ein Ventil.
Es klappte...bald hatten wir viele Tausend Zuschauer und die Leute feierten uns für unseren Humor. Wir verdienten mit Produktplatzierungen unseren Lebensunterhalt. Doch wir wollten mehr. Wir wussten, dass wir noch so viel mehr können als nur lustig zu sein, auch unser schauspielerisches Talent konnten wir hier nur teilweise ausleben (schließlich haben wir jahrelang tiefe Charakterrollen an verschiedenen Theatern und im Fernsehen gespielt) und Youtube brachte uns hier nicht weiter.
Allerdings gefiel uns das Medium Video weiterhin sehr gut. Wir führten mittlerweile auch Videologgbuch (sogenannte Vlogs) über unsere Reisen und auch Videos zum Thema Partnerschaft, Mindset und Selbstliebe flossen mehr und mehr mit ein. Wir hatten viel Spaß und waren super kreativ, aber die Zuschauerzahlen stagnierten und somit wurden auch die Anfragen für Produktplatzierungen weniger. Das frustrierte uns sehr und statt weniger zu kellnern (wie geplant) wurde es wieder mehr.
Wir überlegen, woran das lag, denn wir hatten uns bereits eine Fanbase aufgebaut und dachten, dass diese Leute uns mögen und weiterhin mögen egal über was wir reden.
Dies war jedoch nicht der Fall. Es gab immer mehr hate, die Klicks wurden weniger und der Spaß ging uns verloren.
Also gut, dachten wir, wenn wir es ernst meinen und wirklich in der Welt etwas bewegen wollen, dann müssen wir aufräumen. Wir wussten, dass wir sehr gut waren in vielen Dingen, dass wir viele Talente hatten und diese auch gelebt werden wollen, aber gleichzeitig war die Erkenntnis da, dass wir im Grunde gar nichts zeigen, wenn wir alles zeigen. Denn Niemand fühlt sich so richtig verbunden mit uns.
Ist ja klar, wenn jemand, ein Comedy-Clip erwartet und einfach ein bißchen ablachen will, dann aber plötzlich auch noch Tipps bekommt, wie derjenige sich mit veganer Ernährung von Allergien befreien kann und plötzlich wird noch über Beziehung und Partnerschaft geredet und am Ende bekommt er auch noch Beauty und Fashion Tipps, dann ist dieser Menschen einfach nur noch verwirrt und weiß nicht was ihn hier wirklich erwartet. Es ist wie eine Wundertüte…und seien wir mal ehrlich…meist war nicht das in der Wundertüte, was wir uns gewünscht hätten oder?
 

Wir mussten also selektiere. Wir setzen uns hin und stellten uns folgende Frage: Wie können wir mit unseren Talenten, Erfahrungen und Interessen, Menschen am besten unterstützen, erreichen und bewegen?

 

Wie ging es weiter?

Wir entschieden uns, auf unserem YouTube-Kanal mehr und mehr in Richtung „vegane Ernährung“ zu gehen und einen Online-Kongress für vegane Einsteiger zu veranstalten. Wir haben beide tolle Resultate mit dieser Ernährung erreicht und wollten diese mit der Menschheit teilen. Es lief gut, wir hatten richtig Spaß und waren wieder total begeistert.
Wir brachten digitale Produkte raus und verdienten damit unseren Lebensunterhalt und durch den Kongress sogar mehr als das.
Zusätzlich machten wir ein Fernstudium zum veganen Ernährungsberater.
Es lief sogar noch besser als wir uns auf die basische Ernährung spezialisierten und damit Menschen aus der Zucker- und Brotsucht halfen und sie dabei unterstützten chronische Krankheiten zu heilen. Es machte Spaß die Resultate bei unseren Kurs-Teilnehmern zu sehen, aber trotzdem waren wir immer noch irgendwie unglücklich.
Woran lag es?
Wir hatten das Gefühl, dass wir noch mehr zu geben haben, als nur unser Wissen über die vegane und basische Ernährung. Wir waren zunehmend unmotivierter und uninspirierter und irgendwann hat uns unser Lieblingsthema „Ernährung und Essen“ selbst keinen Spaß mehr bereitet.  Es war eine Zeit, in der wir uns manchmal zu Content zwingen mussten. Eine Zeit, in der wir so unfassbar tolles Feedback bekommen haben, dass uns immer wieder bei der Stange hielt, denn wir wollten diese Menschen nicht im Stich lassen. Aber es führte kein Weg daran vorbei, sich dem Gefühl zu stellen und Veränderungen herbei zu führen.
Wir setzten uns wiedermal hin und überlegten und überlegten. Oh man, wir hatten uns wiedereinmal so viel aufgebaut, so viel erreicht. Sollten wir wirklich die Community mit vielen Tausend Anhängern, die uns vertrauten verlassen? Aber schließlich ging es so nicht weiter wir musste also etwas ändern.
Dann viel es uns wie Schuppen von den Augen: Wir haben vergessen den Menschen das mitzugeben, was uns jahrelang am Meisten hat leiden lassen. Sprich: unsere größte Transformation. Denn unser stärkster Leidensweg, waren nicht unsere Krankheiten, die wir durch die Ernährung geheilt hatten, sondern, dass wir jahrelang unsere Talente und somit unsere Gabe nicht erfolgreich leben konnten.
Unser größtes Leiden, unsere schlimmste Erfahrung, unsere dunkelsten Momente, die wir überwunden hatten, waren, dass wir jahrelang nicht unsere tiefste Gabe zum Beruf machen konnten.
Als uns das klar wurde, sind wir beide weinend und lachend durch´s Zimmer gesprungen. Wir änderten also wieder einmal den Kurs und riskierten wiedermal, dass uns unsere Zuschauer abspringen würden.

 

 
Doch hier eine kleines Beispiel zum Nachdenken: Wenn du schon viele, viele Kilometer einen Weg gelaufen bist, in der Annahme, dass dieser Weg dich zum Ziel führt, und auf einmal stehst du vor Klippen und es geht kilometerweit in die Tiefe, würdest du dann weiterlaufen und die Klippe hinunterstürzen nur, weil du schon so einen weiten Weg gegangen bist? Oder würdest du umdrehen und nach einem neuen Weg suchen?
Wir haben uns entschieden, trotz dem weiten Weg, der hinter uns liegt, umzudrehen und einen neuen Weg zu beschreiten.
 

Und heute?

Heute helfen wir Menschen dabei sie zu unterstützen aus ihren vielen Talenten einen klaren roten Faden zu erkennen, um dann aus ihrer tiefsten Gabe heraus ein ortsunabhängiges Business zu kreieren. Wir glauben ganz fest daran, dass die Welt und alle Menschen viel glücklicher sind, wenn sie ihren Seelenplan leben und ihn zum Beruf zu machen. 
 

 

Diejenigen, die also genau wissen, dass das Leben schön, spannend, lebendig und aufregend ist und trotzdem im Beruf nicht den Erfolg hätten den sie gerne haben sind hier genau richtig.
Denn eines der größte Hindernisse von Vielbegabten ist keine genaue Vorstellung zu haben, warum sie eigentlich auf der Welt sind. Es gibt ja zu viel Spannendes zu erfahren. Noch dazu kommt, dass sie ja in vielen Dingen talentiert sind und Talente wollen gelebt werden. Also ist es nicht einfach sich zu entscheiden bzw seine ganzen Talente zu kanalisieren und dann letzten Endes auch dran zu bleiben und sich eine Expertise aufzubauen. Expertise ist deshalb so wichtig (und daher auch das dranbleiben) da dir nur so deine potentiellen Kunden vertrauen.
 

 

Hier also die goldene Frage: 
Was ist deine tiefste, tiefste Gabe unter deinen Talenten, unter deinen Interessen, unter deinen Werten? 

 

 
Wenn du diese Frage beantworten kannst, dann kannst du daraus deinen Elevatorpitch und somit deine Expertise für dein ganzes Leben ableiten. Wenn du deinen roten Faden gefunden hast, werden dir alle zukünftigen Entscheidungen leicht fallen, denn du hast eine ganz klare Richtung gefunden. Ja, wenn du so willst, du hast deinen Leitstern gefunden, der dir immer (auch in Dunkelheit) sagt, welche grobe Richtung du zu gehen hast.
Wenn du diesem Leitstern folgst, wirst du alle deine Talente und Interessen auch weiterhin leben. Nur mit dem Unterschied, dass du weißt wie du sie für dich und dein Business nutzen kannst.
 

 

Hast du deinen Leitstern schon gefunden? Lass uns davon wissen…und nun heißt es nur noch: Lebe deine bunte Begeisterung.
 
Liebe Grüße
Pati und Matte
 
 
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4 thoughts on “Das Problem bei vielbegabten Solopreneuren

  1. Yvonne

    Inhaltlich super, leider voller Rechtschreibfehler.

    1. Pati und Matte

      Hey Yvonne, da sind uns tatsächlich einige Leichtsinnsfehler passiert 🙂 Wurde ausgebessert. Vielleicht ist auch jetzt noch nicht alles korrekt. Aber weißt du was? Natürlich ist eine korrekte Rechtschreibung wünschenswert und schön aber am Ende entscheidet der Inhalt über deine Transformation und den wollten wir dir nicht vorenthalten, nur weil wir gerade niemanden zum Gegenlesen an der Hand haben <3 Aber falls du dich anbietest und Spaß daran hättest das zu tun, dann sehr gerne 🙂 Beste Grüße Pati und Matte

  2. Tamara

    Aufgrund der vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler auf der gesamten Website wirkt euer Programm nur leider nicht wirklich professionell. Besonders schmerzhaft finde ich dabei das Wort „frägst“ und die vielen fehlenden Kommata in Reflexivsätzen :/

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