4 Schritte, um negative Glaubenssätze aufzulösen

Was sind Glaubenssätze? Warum ist es wichtig, diese zu ändern?

Glaubenssätze sind Gedanken, die wir so oft gedacht haben, dass sie zu unserer Realität geworden sind. Solange wir also diese Gedanken nicht ändern, wird sich auch unsere Realität nicht ändern. Wenn du also der festen Überzeugung bist, dass du arm bist, wird dir deine Realität dies widerspiegeln. Denn dieser Gedanke ist wie ein Filter, durch den du diese Welt wahrnimmst. Das kann sich dann widerspiegeln in deinen Finanzen, deiner Gesundheit oder deinen Beziehungen. Wenn wir also unsere Realität verändern wollen, müssen wir unsere Gedanken verändern.
Gerade wir Scannerpersönlichkeiten leiden unter Gedankengängen, die es uns unmöglich machen, finanzielle Freiheit zu erreichen; bestimmte Gedankengänge, auf die ich jetzt eingehen möchte.

Es sind Glaubenssätze wie:
 - Ich kann Vieles, aber nichts richtig gut
 - Ich muss mich für eine spezielle Fachrichtung entscheiden
 - Ich muss endlich mal was durchziehen

Was wäre, wenn ich dir jetzt sage, dass diese Gedanken alle falsch sind? Du würdest mir erstmal nicht glauben, weil deine Realität eine andere ist. Das heißt, du glaubst mir nicht, weil du eine andere Erfahrung gemacht hast. Du hast die Erfahrung gemacht, dass man nur zu Geld kommt, wenn man sich z.B. auf eine Fachrichtung konzentriert.
Ich werde jetzt mit dir diesen Gedanken Schritt für Schritt auseinandernehmen, sodass du am Ende dieses Artikels der Überzeugung sein wirst, dass es ein falscher Gedanke ist, OK?

Schritt 1 - Lerne andere Blickwinkel kennen und spiele mit neuen Ideen:

Sag mal ehrlich, würdest du als Kind diesen Satz von dir behaupten? "Ich kann Vieles, aber nichts richtig gut.“ Wäre das ein Problem, selbst wenn es so wäre? Nein! Kein Kind bekommt gesagt, es muss jetzt ein Spezialist im Lego werden oder soll sich jetzt mal bitte nur auf Pfützen-Springen konzentrieren, sonst wird mal nichts aus ihm werden. Das wäre irgendwie… naja... lächerlich. Weil wir auch alle wissen, dass dieses Spezialisten-Denken nicht unserer Natur entspricht. Das wird uns dann in der Schule so richtig eingehämmert, von Leuten, die es nicht besser wissen. Denn auch diese Menschen haben eben nur die Erfahrung, dass es nun mal nur so funktioniert. Wir nehmen es diesen Menschen auch nicht übel, denn ihnen hat niemand etwas anderes beigebracht. Also ist das nur logisch, so zu denken und sie meinen es ja gut mit uns. Also sagen wir einmal kurz „Danke Mama!“, „Danke Papa!“, „Danke euch Lehrern, die ja nur das Beste für uns wollten!“ Sie haben uns also etwas beigebracht, was in ihrer Realität die Wahrheit ist. Das heißt aber nicht, dass es nicht falsch ist. Sagen wir mal so: Du stimmst mir sicher zu, dass Menschen in Fachberufen, wie Ärzte, Chirurgen, Piloten, Anwälte, Altenpfleger, Schauspieler, Kindererzieher, (…) sehr viel Zeit gegen, naja nicht ganz so viel Geld tauschen. Stimmst du mir da zu? Unsere Mittelschicht verdient auch nicht wirklich so viel, wie sie leistet. Finanzielle Freiheit sieht anders aus, als eine 60 Stunden Woche und meist müssen diese Menschen auch noch irgendwelche Kredite abzahlen, z.B. Haus, Auto etc. Sie haben also auch finanzielle Pflichten und müssen diesen nachkommen. Sie haben es nicht anders gelernt. Denn niemand, wirklich niemand hat uns beigebracht, wie man Business macht. Niemand hat uns beigebracht, wie man finanziell frei wird und mit seiner Gabe Geld verdient.

Also die Glaubenssätze …

 - Ich kann Vieles, aber nichts richtig gut
 - Du musst dich mal für einen Beruf entscheiden, sonst wird nichts aus dir
 - Schnell Schule, dann Studium und dann Arbeiten, um schnell in die Kasse einzuzahlen
 - Was soll denn mal aus dir werden? (Heißt im Umkehrschluss, jetzt bist du nichts)


… kommen von Leuten, die uns oft genug diese Dinge gesagt haben, bis wir sie irgendwann selber glaubten.

Eine Untersuchung von Rückenschmerz-Patienten hat Folgendes ergeben:
Die Patienten wurden in 3 Gruppen unterteilt.
Gruppe Nr. 1 wurde mit herkömmlichen, konventionellen Methoden von Ärzten behandelt. Das heißt, sie bekamen die richtigen Medikamente und entsprechende Therapiepläne. Die Besserungsquote lag am Ende bei 20%.
Gruppe Nr. 2 ging zu einem ausgebildeten Akupunkteur. Nun lag die Besserungsquote bei 60%.
Zu Gruppe Nr. 3 komme ich gleich noch.

Welche Behandlung würdest du wählen? Klar, dort wo die Besserungschancen höher sind. Kein Mensch kann erklären, wie genau Akupunktur tatsächlich funktioniert. Jeder Akupunkteur würde es auf seine eigene Art und Weise erklären. Obwohl also keiner wirklich weiß, wie es funktioniert, hat es eine deutlich höhere Besserungsquote. Und jetzt kommt der Hammer: Die Wissenschaftler wollten nun herausfinden, ob die Besserungsquote wirklich an der Akupunktur liegt, oder vielleicht doch an anderen Faktoren.
Darauf folgte eine Blindstudie. Hier kommt Gruppe Nr. 3 ins Spiel.
Gruppe Nr. 3 wurde zu einem Akupunkteur geschickt, der gar kein Akupunkteur war. Die dritte Gruppe ging also zu Leuten, die äußerlich genau das Gleiche machen wie ein Akupunkteur. Sie sahen genauso kompetent aus, trugen die gleichen weißen Kittel und „taten so, als ob“. Die Aufgabe der Fake-Akupunkteure war es nun, den Patienten an irgendwelchen Stellen Nadeln in den Körper reinzustecken. Die Besserungsquote in dieser Gruppe betrug erstaunliche 55 %.

Was bedeutet das?
Es geht nicht darum, die Dinge möglichst richtig zu machen, sondern die richtigen Dinge zu tun. Es geht nicht darum, dass ihr die besten Methoden, das beste Fachwissen oder die beste Qualifikation habt. Es geht in Wirklichkeit darum, einen Perspektivwechsel zu machen. Es geht darum, den Klienten, also den Menschen, dem du helfen willst, richtig gut zu kennen und ihn zu mögen. Es geht darum, ihn an der richtigen Stelle abzuholen und ihn zum richtigen Ziel zu führen. Ein erfolgreiches Business zu haben heißt, die Probleme deiner Klienten genau zu kennen und sie im entsprechenden Kontext zu betrachten.
Das ist die Sache, die dir klar sein muss, wenn du wirklich erfolgreich sein willst.


Schritt 2 - Baue eine Experten-Story als Erflogsstory für deine Zukunft

Eine Experten-Story besteht immer aus 3 Teilen: Leiden, Erkenntnis (Aha-Erlebnis), Transformation.
Sagen wir mal, du hattest in deinem Leben immer wieder sehr herausfordernde Partnerschaften. Erkennst du hier einen roten Faden, warum sie so herausfordernd waren? Die wichtigere Frage ist: Wo ist deine Verantwortung? Vielleicht hast du bestimmte Erwartungen an deinen Partner gehabt, die einfach nicht erfüllt werden konnten?
Vielleicht hast du dir gedacht: "Er muss mir öfter Aufmerksamkeit schenken", "Er muss mich immer verstehen“, „Er muss anders sein“.
Das sind Glaubenssätze, die uns Leid zufügen. Denn die Wahrheit ist, dass der Partner niemals anders sein wird. Er ist so, wie er ist. Er gibt dir nicht so viel Aufmerksamkeit wie gewünscht? Jeder Mensch spricht nun mal eine andere Sprache der Zuwendung; Aufmerksamkeit ist ein dehnbarer Begriff. Was uns aber leiden lässt, sind die nichterfüllten Erwartungen an unseren Partner. Das ist wichtig zu verstehen: Nicht der Partner lässt uns so leiden, sondern nur die Erwartungen, die wir an ihn haben.
Wenn wir also an diesen Erwartungen, diesen Gedanken, diesen Glaubenssätzen festhalten, fügen wir uns Leid zu. Die Wahrheit ist so, wie sie ist. Und sie wird uns so lange ins Auge springen, bis wir sie annehmen können und die Transformation zulassen.
Dies ist nun ein sehr umfangreiches Thema, das jetzt den Rahmen sprengen würde. Aber kurz und knackig: Es geht darum, die Verantwortung bei sich selbst zu suchen. Nur dann wirst du aus diesen Situationen auch wirklich lernen. Genau mit diesem Wissen kannst du dann anderen Menschen helfen.
Ich habe lange Zeit nicht verstanden, wie man finanzielle Freiheit erreicht, gerade mit meinen vielen Interessen und Talenten. Darunter habe ich sehr gelitten. Aufgrund dieses Leids haben sich immer wieder Aufgaben für mich ergeben, aus den ich gelernt habe. Heute verstehe ich, was ich falsch gemacht habe und kann Menschen dabei helfen, dies auch für sich zu erreichen.

Deswegen ist es wichtig, in die Eigenverantwortung zu kommen, die dann wiederum Transformation erzeugt.
So kommst du zu deiner Experten-Story.

Schritt 3 Vision

Komm jetzt ins Träumen. Träume davon, dass du vielen Menschen helfen kannst, die von deinem Wissen profitieren. Menschen, die dich lieben und schätzen für dein Wissen. Was sollen die Menschen über dich sagen? Wer willst du sein mit dieser Experten-Story und was kannst du dadurch in der Welt bewirken?

Schritt 4 Umsetzung

Hilf jetzt Menschen und lass sie von deinem Wissen profitieren, ohne jetzt gleich an Geld zu denken. Es geht nun darum, dass du auch von außen die Bestätigung bekommst, dass dein Wissen hilfreich ist. Das ist der letzte Schritt. Jetzt geht es darum, die Erfahrung zu machen, dass du mit dem Wissen, das du jetzt schon hast, auch einen starken Wert für andere bietest. Diese tiefe Erfahrung wird die oben genannten Glaubenssätze endgültig auflösen. Denn erst wenn du merkst, wie dankbar dir die Leute sind für dein Wissen, erst dann wird auch dein Unterbewusstsein endgültig davon überzeugt sein, dass du wertvoll bist. Wenn viele Menschen auf dich zukommen und dir Geld für deine Leistung bezahlen, dann wird ein neuer Glaubenssatz in dir wirken, und zwar:
Ich bin wertvoll für die Menschen.

Lebe deine bunte Begeisterung.

Pati und Matte

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